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Ratgeber Seniorenhilfe

Seniorenresidenz - Alle Vorteile und Wissenswertes

Bild von Seniorenresidenz In der Seniorenresidenz den Lebensabend verbringen

Was ist eine Seniorenresidenz?

Die Seniorenresidenz wird auch als Seniorenheim oder Altenheim bezeichnet. Im Detail handelt es sich um eine spezielle Wohneinrichtung, in der ältere Menschen leben, von Fachpersonal versorgt und betreut werden. Die stationäre Fremdversorgung eignet sich nicht nur für Senioren, sondern auch für pflegebedürftige Menschen. Das Seniorenheim wird von einem privaten Träger, einer Stiftung, einer freigemeinnützigen Organisation oder von einem staatlichen Träger betrieben.

Für wen eignet sich diese Betreuungsform?

Viele Menschen können oder wollen sich im Alter nicht mehr alleine versorgen und möchten ihren Lebensabend entsprechend ausklingen lassen. In einem Seniorenheim werden sie professionell versorgt und betreut. Das Seniorenheim eignet sich für ältere Menschen und auch für Menschen, die pflegebedürftig sind. Es gibt dabei aber kein Mindest- oder Maximalalter. Vielmehr spielt der individuelle geistige sowie körperliche Zustand die wichtigste Rolle.

In Abhängigkeit von diesen Faktoren wird eine individuelle Pflegestufe erstellt. Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) führt eine Beurteilung durch und legt auf Basis dieser die Pflegestufe fest. Diese Stufe ist nicht nur für die Einordnung, sondern auch für die finanzielle Unterstützung durch die Krankenkasse maßgeblich. In der heutigen Zeit gibt es einige jüngere Menschen, die eine Pflegebedürftigkeit haben und auf der anderen Seite auch viele ältere Menschen, die nur gering pflegebedürftig sind.

Folglich gibt es auch kein bestimmtes Alter, ab dem sich ein Altenpflegeheim anbietet. Ältere Menschen, die geistig und teilweise auch körperlich immer noch auf der Höhe sind wohnen oftmals noch zu Hause. Sie versorgen sich zum Teil alleine und/oder mit Verwandten. In vielen Fällen kommen auch ambulante Pflegemaßnahmen zum Einsatz. Das generelle Eintrittsalter in ein Seniorenheim liegt in Deutschland mittlerweile bei deutlich mehr als 80 Jahren. Es gibt aber natürlich in jedem Heim Ausnahmen, die deutlich über oder unter diesen Durchschnitt liegen.

Alten- und Pflegeheime sind in Deutschland sehr verbreitet

Bild von Altenpflegerin mit Seniorin in Seniorenresidenz Im Altenheim wird einem viel abgenommen, aber auch geboten

In Deutschland basiert das Versorgungskonzept auf dem Schweregrad der jeweiligen Hilfe-und Pflegebedürftigkeit. Generell gibt es 3 Arten der Pflege: die ambulante Pflege, die stationäre Pflege und die Tagespflege. Die Altenpflegeheime sind in Deutschland von ihrer Anzahl her am häufigsten. In jeder größeren Stadt gibt es mehrere Heime und diese bieten eine vollstationäre Dauerpflege an. Auch die weiteren Pflegeeinrichtungen, wie zum Beispiel die ambulanten Dienste, sind mittlerweile sehr verbreitet.

Generell ist ein Altenheim für Menschen vorgesehen, die in der Regel keinen eigenen Haushalt mehr führen können oder wollen. Sie erhalten in einer Seniorenresidenz Hilfe bei der Zimmerreinigung und bei der Essensversorgung. Die Angestellten des Pflegeheims kümmern sich unter anderem um die Medikamentenversorgung, die Grundpflege (körperliche Hygiene und Unterstützung bei Toilettengängen) und helfen bei Arztbesuchen. Zusätzlich gibt es auch noch soziale Betreuungsangebote im Altenheim. Zu diesen zählen unter anderem gemeinsame Ausflüge, Spielemittage, Feste und Events, Einzeltherapien und diverse Gruppenaktivitäten.

Die klassischen Altenheime werden in Deutschland nach und nach durch die reinen Pflegeheime ersetzt oder sind in diese umgebaut worden. Zusätzlich gewinnt auch die ambulante Altenpflege immer mehr an Bedeutung. Bei dieser werden ältere und pflegebedürftige Menschen nach Bedarf in ihrem gewohnten Umfeld versorgt. Die ambulante Altenpflege eignet sich in der Regel aber nur für die Grundpflege und für die Behandlungspflege. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, dann ist ein Alten- und Pflegeheim die geeignetere Wahl. Es gibt natürlich aber auch Ausnahmen, wenn die nötigen finanziellen Mittel vorhanden sind. In einem solchen Fall kann die ambulante Altenpflege deutlich ausgeweitet werden.

Wie sieht der Lebensstandard der Senioren im Detail aus?

Bild von Senioren In einer Seniorenresidenz lernt man viele Gleichgesinnte kennen!

Der Lebensstandard in einer Seniorenresidenz hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Zwischen den zahlreichen Altenheimen in Deutschland gibt es teilweise gravierende Unterschiede. Grundsätzlich verfügen die Zimmer in einem Pflegeheim über alle nötigen Einrichtungsgegenstände. Haben die Senioren allerdings noch eigene Möbel, so können Sie sie ohne Probleme mit in das Heim nehmen. Dadurch ändert sich ihr Lebensstandard im Vergleich zu früher nur geringfügig. Ein Pflegebett gehört zum Pflichtmobiliar eines Pflegeheimes und muss in jedem Zimmer vorhanden sein. Natürlich ist der Lebensstandard etwas schlechter wie in den eigenen vier Wänden. Trotzdem ist jedes Zimmer in einem Seniorenheim mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet. Auf Wunsch mit den nötigen finanziellen Mitteln können die Senioren auch in einem Einzelzimmer leben und genießen dort Privatsphäre. In jedem Pflegeheim stehen genügend Einzelzimmer zur Verfügung. Die Ausstattungen und Möglichkeiten der verschiedenen Altenheime in Deutschland sind sehr unterschiedlich. In der Regel besitzen alle Heime eine Cafeteria, einen Aufenthaltsraum, einen Raum für Gruppenaktivitäten und natürlich auch einen Speisesaal. Altenheime, die deutlich mehr Geld kosten, besitzen meistens eine bessere Ausstattung. Die Bewohner können, falls ihr gesundheitlicher Zustand es zulässt, das Heim täglich verlassen und ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen. Der Umzug in ein Altenheim hat auch noch weitere Vorteile: Die Bewohner lernen viele neue Menschen und oft auch Gleichgesinnte kennen.

Das Seniorenheim im Vergleich zu anderen Betreuungsmöglichkeiten

Bild von 24 Stunden Pflege zu Hause Man unterscheidet zwischen 3 Betreuungsformen, die teuerste ist die 24-Stunden-Pflege im Eigenheim

Generell gibt es für ältere oder pflegebedürftige Menschen 3 unterschiedliche Einrichtungsarten. Eine Betreuung ist ambulant zu Hause, stationär in einem Heim oder zum Teil in einer Tagespflege möglich. Der ambulante Dienst lässt sich auch mit der Tagespflege kombinieren. In diesem Fall werden die pflegebedürftigen Menschen zu Hause vom ambulanten Dienst versorgt. Zusätzlich werden sie täglich oder an ein paar Tagen in der Woche abgeholt und zur Tagespflege gefahren.

Ein direkter Vergleich zwischen den verschiedenen Betreuungsarten ist relativ schwierig. Es kommt nicht nur auf die geistige sowie körperliche Verfassung, sondern auch auf die finanziellen Möglichkeiten an. In der Regel können stark pflegebedürftige Menschen nicht zwischen einer stationären und einer ambulanten Pflege wählen. Natürlich gibt es in diesem Bereich auch Ausnahmen, diese sind aber in der Minderzahl.

Von den Kosten her ist eine ambulante Betreuung günstiger als der stationäre Aufenthalt in einem Pflegeheim. Es sei denn die ambulante Betreuung übernimmt zusätzlich zu der Grundversorgung noch weitere Pflegemaßnahmen. Die Tagespflege ist im direkten Vergleich zu einem dauerhaften Aufenthalt in einem Altenheim günstiger. Dafür dauert die Tagespflege nicht 24 Stunden, sondern nur 8 Stunden. Besonders teuer ist eine 24-stündige Versorgung in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus.

 

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