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Modeschmuck: Es muss nicht immer echt sein

Grafik Modeschmuck Modeschmuck sieht echtem Schmuck oft zum Verwechseln ähnlich, ist aber deutlich günstiger. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Ob Ohrringe, Armband oder Halskette - Modeschmuck oder "echter" Schmuck - das ist auf den ersten Blick oft gar nicht zu erkennen. Manche Modeschmuckhersteller arbeiten ihre Stücke derart fein aus, dass sich Modeschmuck in Bezug auf seinen Glamourfaktor nicht vor echtem Schmuck zu verstecken braucht. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Modeschmuck, der derart glitzert und schimmert, dass er schnell als Modeschmuck entlarvt werden kann. Schlimm ist das allerdings nicht, schließlich wird Modeschmuck längst nicht mehr als jämmerliches Accessoire angesehen, sondern im Alltag gern getragen. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass Modeschmuck sich in der Gesellschaft derart etabliert hat? Und worauf ist bei dem Kauf von Modeschmuck zu achten?

Die Modeschmuck-Anfänge im 19. Jahrhundert

Schon 100.000 vor Christus wurden Muscheln mit Planzenfäden zu Schmuck umfunktioniert und in der Steinzeit wurden Knochen oder Früchte zur Verschönerung des Erscheinungsbildes verwendet. Auch die Pharaonen bestückten sich gerne mit opulenten Schmuckstücken - Ägypten wurde zur Hochburg des Schmuckes. Besonders gerne wurde Gold, Bronze oder Silber für die prächtigen Ketten oder Armreifen verwendet. Schmuck war früher vor allem ein Statussymbol, das nur den gut betuchten und adeligen Vertretern eines Volkes vorbehalten war. Im 16. Jahrhundert bestellte aber schon Königin Elisabeth I. eine Perlenkette mit künstlichen Perlen.

Bis allerdings auch Normalbürger in diesen Genuss kommen durften, sollte es einige Zeit dauern: Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Modezeitschriften in Europa auf den Markt, in denen die Leserinnen sehen konnten, was der europäische Adel trug. Natürlich war der Wunsch groß, derartige Stücke ebenfalls zu tragen. So entwickelte sich eine Branche, die kostengünstigen Schmuck anbot, der dem "echten" Adelsschmuck nachempfunden war. Schmuck war nicht mehr nur als Einzelstück erhältlich, sondern wurde in größeren Mengen produziert. Coco Chanel war eine der ersten Marken, die den Modeschmuck in ihren Häusern in Szene setzte und ihm so zu breiter Akzeptanz verhalf. Sehr bekannt war auch der Franzose René Lalique, der unter anderem Haarkämme und Gürtelschnallen kreierte. Auch die heute weltbekannten Swarovski-Edelsteine entstanden aus dem Anreiz heraus, schicken Schmuck für einfache Leute anbieten zu können.

Beliebteste Farbe war bei früherem Modeschmuck vor allem Gold. Dabei handelte es sich natürlich nicht um echtes Gold, sondern lediglich die Optik sollte an das wertvolle Material erinnern. Später wurde man experimentierfreudiger. In den 1980er Jahren ist schließlich auch Plastik als Grundstoff für Modeschmuck angekommen. Der Kunststoff hat sich seitdem fest etabliert und wird auch heute noch benutzt.

Modeschmuck in allen möglichen Farben und Formen

Bild Modeschmuck Ringe Modeschmuck ist in vielen verschiedenen Formen und Materialien erhältlich und deshalb sehr vielfältig.

Modeschmuck zu tragen, ist also längst kein Tabu mehr. Er bringt vor allen Dingen einen Vorteil mit sich: Dadurch, dass beim Modeschmuck alle möglichen Materialen benutzt werden können, lassen sich die verschiedensten Farben und Formen integrieren. Echte Schmuckstücke wie Diamanten und bestimmte Edelsteine lassen sich unter Umständen nicht so leicht in die gewünschte Form bringen oder auf die passende Größe reduzieren.

Dennoch sollten Sie beim Kauf von Modeschmuck darauf achten, welche Materialen verwendet wurden. Gebräuchlich sind dabei Jett (ein fossiles Holz), Onyx (eine Quarzart) oder auch einfach nur Glas. Diese Materialen sind ungefährlich und können bedenkenlos getragen werden. Fragen Sie deshalb beim Kauf genau nach, aus welchen Materialen der Modeschmuck besteht. Einige Händler bieten nämlich durchaus Modeschmuck aus dem Osten an, der unter Umständen Nickel oder Chrom enthalten kann. Derartige Materialien können die Gesundheit schädigen und/oder Allergien auslösen. Hier sollten Sie auf jeden Fall von einem Kauf absehen.

Worauf beim Schmuckkauf achten?

Qualität beginnt auch beim Modeschmuck beim verwendeten Material. Von guter Qualität und trotzdem erschwinglich ist Sterling-Silber. Das Material ist an einem Stempel an der Innenseite erkennbar, der die Zahl 925 zeigt. Wundern Sie sich, dass Ihr Modeschmuck abfärbt? Dann wurde für den Schmuck wohl Kupfer oder Messing verwendet. Die Kupferlegierung kann dann blaue-grüne Streifen oder Flecken auf der Haut hinterlassen. Wurde der Modeschmuck von einem bekannten Hersteller gefertigt, kann das hochwertigere Messing weniger stark abfärben. Statt sehr wertvollen Edelsteinen werden beim Modeschmuck oft Glassteine benutzt. Aber auch künstliche Perlen finden oft Verwendung. Wichtig ist, dass die Steine echt wirken, nicht billig aussehen und keine scharfen Kanten haben. Der Glanz des Schmucks sollte insgesamt nicht zu auffällig sein. Ein leicht matter Schimmer sieht wesentlich natürlicher aus und lässt den Schmuck damit auch echter wirken.

Unabhängig vom Material sollte auch die Verarbeitung stimmen. Gibt es beispielsweise kleine Fehler bei der Fassung? So können vorhandene Schmucksteine leicht herausfallen und der Schmuck ist ruiniert. Sind Verfärbungen sichtbar? Schauen Sie sich den Schmuck genau an, bevor Sie ihn kaufen. Auch vorhandene Schließmechanismen sollten gut funktionieren und vor allem sicher sein. Es wäre schließlich ärgerlich, wenn das neue Armband nach kurzer Zeit verloren geht.

Allergische Reaktionen auf Modeschmuck

Bild Modeschmuck in Silber Bei Modeschmuck aus Sterling-Silber kommt es sehr selten zu allergischen Reaktionen.

Um bei Modeschmuck die Kosten gering zu halten, werden für das Grundmaterial meist mindestens zwei verschiedene Stoffe vermischt, d.h. legiert. Das soll den Schmuck widerstandsfähiger machen und lässt Veränderungen bei der Härte des Materials zu. Bei der Legierung werden dann meist Cadmium, Blei und besonders häufig Nickel verwendet. Vor allem Nickel kann bei vielen Trägern zu allergischen Reaktionen führen. Eine Allergie gegen Nickel ist dabei zwar nicht gefährlich, kann aber teilweise schmerzhaft sein und vor allem bei der Wahl des Schmuckes einschränken. Besonders häufig tritt eine Nickelallergie dann auf, wenn eine erbliche Veranlagung besteht.

Die Allergie zeigt sich meist im Sommer: Durch leichtes Schwitzen kann sich Nickel im Modeschmuck lösen und es bilden sich Nickelsalze. Diese werden vom Immunsystem als Fremdkörper erkannt und der Körper reagiert entsprechend darauf. Eine Nickelallergie zeigt sich dann in Juckreiz, Rötungen, kleinen Bläschen oder sogar einem Hautausschlag rund um die betroffene Stelle. Oft reagiert der Körper nicht sofort auf den Schmuck, es kann auch ein paar Tage dauern, bis die Symptome sichtbar werden. Dann hilft vor allem warten und den erneuten Kontakt mit dem Schmuck vermeiden. Bei häufigem Kontakt und einer chronischen Allergie kann die Haut nämlich rissig werden und Schuppen abwerfen. Im schlimmsten Fall muss dies mit einer Kortisonsalbe oder Tabletten behandelt werden.

Empfehlenswerte Hersteller von Modeschmuck

Hersteller wie Swarovski, Esprit, Fossil oder s.Oliver bieten die unterschiedlichsten Modeschmuckstücke an, die Sie bedenkenlos tragen können. Diese Stücke finden Sie im Einzelhandel, bei den herstellereigenen Online-Shops oder auch in speziellen Schmuck-Outlets. Wer keine Probleme mit Nickel und anderen Stoffen hat, kann auch hin und wieder zu noch günstigeren Modellen greifen. Auch bei günstigem Modeschmuck werden die Richtlinien für die verwendeten Materialien immer strenger, sodass er bedenkenlos gekauft werden kann.

 

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